Pelzmärtel-2013Ab 1. Dezember öffnen Kinder ihre Adventskalender, hinter deren 24 Türchen sich immer eine neue Überraschung verbirgt. Mit so einem Kalender ist auch der von „Helmbrechts aktiv“ in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde und dem Oberfränkischen Textilmuseum jeweils am ersten Adventssonntag stattfindende Helmbrechtser Pelzmärtelmarkt zu vergleichen. Sind doch an diesem Tag viele fabelhafte Momente zu erleben. Das bunte Rahmenprogramm hat auch diesmal bestens zum Bummel durch die kleine Budenstadt und den Handwerkermarkt im Museum gepasst.

An den Ständen gab es wieder jede Menge, von kreativen Leuten mit viel Liebe angefertigte schöne Gegenstände zu erwerben. Schulen, Vereine, Händler und Privatleute boten Sachen an, die sich bestens als Weihnachtsgeschenke eignen. Außerdem fand im Gemeindehaus ein Spielzeugbasar statt.

In ihren Eröffnungsreden waren Bürgermeister Stefan Pöhlmann, Pfarrer Thomas Berthold und Julia Klein von „Helmbrechts aktiv“ sich einig, dass der zentrale Platz um die Kirche das beste Ambiente für einen romantischen Markt bietet und hier wunderbare Geschenke zu finden sind. Kulinarische Genüsse gab es ebenfalls zuhauf.

Wer sich vom Trubel erholen wollte, fand im geöffneten Gotteshaus die nötige Ruhe und Einkehr. Am Nachmittag erfreuten dort die Schüler des Musikvereins, die Gruppe Closi fun tutti und erfahrene Musiker die Zuhörer eine gute Stunde lang mit Advents- und Weihnachtsweisen. Am Klavier spielten Marie Sehlert, Noah Flügel, Brian Weiß, Alissa Biller, Maximilian Robl und Silena Rausch. Mit Tönen aus den Trompeten unterhielten Christian Senft, Felix Hämmerlein und Maximilian Berthold, an der Sopranblockflöte zeigte La Flügel ihr Können und die „Routiniers“ Helga Böhner und Waltraud Koppitz (Konzertzither) sowie Pfarrer Thomas Berthold und Heike Klos unterstützen die jungen Musiker.

Vor der Kirche traten die Jagdhornbläser der Jagdgenossenschaft Münchberg und anschließend der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde auf.

Zum Handwerkermarkt im Textilmuseum musizierte eine Flötengruppe mit Eltern und Schülern der Grundschule Helmbrechts unter Leitung von Lehrerin Hanne Stauß auf und ein junger Nikolaus bescherte, gemeinsam mit einem Christkind, die jungen Gäste. Dazu trug eine Erzähloma Gedichte vor. 

Der „große“ Pelzmärtel traf mit seinem Weihnachtsengel am späten Nachmittag in der Stadtmitte ein und richtete vom Balkon des Rathauses Worte an die vielen Besucher. Den gar nicht grimmigen Gesell empfingen die Mädchen und Jungen vom Kindergarten an der Heimeranstraße mit fröhlichen Liedern und lustigen Gedichten.      

Zum Dank für diese schöne Geste verteilten der Namensgeber des Marktes und seine Helfer Süßigkeiten an alle anwesenden Kinder.

Mittlerweile, zur Tageszeit welche die Helmetzer gerne als „zwischenlichten“ bezeichnen, herrschte im Budendorf reges Betreiben und langsam ging ein schöner Tag zu Ende.

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