Pelzmärtelmarkt 2014 _5Es ist Tradition: Seit 21 Jahren findet am ersten Advent rund um die Helmbrechtser Johanniskirche der Pelzmärtelmarkt statt. Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Gewerbeverein „Helmbrechts aktiv“, der Stadt Helmbrechts und der Kirchengemeinde ist das Budendorf ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher aus nah und fern. Nach verhaltenem Beginn am Nachmittag kamen auch diesmal immer mehr Besucher, vor allem nach der Visite des Pelzmärtels staute sich der Fußgängerverkehr.  

In seiner Begrüßung bezeichnete 2. Bürgermeister Robert Geigenmüller den kleinen, aber feinen Markt als einen der  romantischten in der Region. Und auch Pfarrer Thomas Berthold sagte: „Der Markt ist ein schöner Beginn der Adventszeit, er gehört einfach auf den Platz um die Kirche.“ Diesen Worten schloss sich Marco Klein von „Helmbrechts aktiv“ an. 

Es ist die besondere Atmosphäre, die die Gäste am ersten Advent in die Helmbrechtser Innenstadt lockt und auch das Rahmenprogramm, das sich wieder hören lassen konnte. So boten im Gotteshaus mehrere Musikgruppen mit zauberhaften weihnachtlichen Klängen beste Unterhaltung und versetzten das Publikum in vorweihnachtliche Stimmung. Zunächst beschenkten junge Musiker vom Ensemble „Closi fun tutti“ abwechselnd mit den Zitherspielerinnen Waltraud Koppitz und Helga Böhner das Publikum mit sowohl leisen als auch flotten Weisen. Danach traten die Musiker von „Akkordeon und friends“ unter Leitung von Werner Wolf auf.  Und vor der Kirche intonierte anschließend der Posaunenchor kirchliche Lieder. Alle Vorträge gefielen bestens.

Zur 21. Auflage der Veranstaltung waren genau 21 Stände aufgebaut, an denen Händler, Verein, Privatleute und der Jugendstadtrat hübsche Weihnachtsdekorationen, Geschenkartikel Glühwein, Plätzchen und vieles mehr verkauften. Und während des Bummels trafen die Gäste nicht selten gute Bekannte und legten auch mal eine Pause für einen Plausch zu Glühwein und Kinderpunsch ein.     

Ein großes Angebot an wunderbaren Weihnachtsartikeln hielten Fieranten und Privatleute auch zum Handwerkermarkt im Oberfränkischen Textilmuseum bereit. Einige der einheimischen Händler waren diesmal nicht auf dem Markt vertreten, weil sie ihre Läden geöffnet hatten.  

Viel Andrang herrschte zum Spielzeugbasar im Gemeindehaus, dort fanden Eltern und Großeltern ideale und günstige Sachen für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ihrer Sprösslinge.  

Wie erwähnt, lochte der Auftritt des Pelzmärtels viele Leute aus allen Generationen an. Den gar nicht so  strengen Gesellen und dessen Weihnachtsengel begrüßten die Mädchen und Jungen vom Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt mit Liedern und Gedichten. Über dieses herzliche Willkommen freute sich der Namensgeber des Marktes ganz besonders. Deshalb verteilten er und seine Helfer nach seiner Rede kleine Präsente an die anwesenden Kinder.

Es war wieder ein schöner Auftakt in die vorweihnachtliche Zeit.

Nächste Termine